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Die Verhaltenstherapie ist als Psychotherapiemethode aus der Lerntheorie entstanden. und nimmt eine Gegenposition zur Psychoanalyse ein, die annimmt, dass ein Mensch durch seine Triebe und Konflikte gesteuert ist.
Inn der Verhaltenstherapie geht es darum, dass Verhalten, wie auch Verhaltensauffälligkeiten durch Lernprozesse entsteht und damit auch wieder verlernbar sind. Die Verhaltenstherapie nimmt also an, dass es entweder zuwenig an erwünschtem Verhalten (zum Beispiel konzentriertes Lernen von Schülern) oder zuviel ungünstiges Verhalten gibt (zum Beispiel das Vermeidungsverhalten bei Phobien) .
Deshalb soll in der Verhaltenstherapie erwünschtes Verhalten (wieder) aufgebaut und unerwünschtes Verhalten abgebaut werden. Erwünschtes Verhalten wäre zum Beispiel bei einer sozialen Phobie, dass ein Patient Vorträge halten oder sich angemessen gegenüber unberechtigten Forderungen von anderen durchsetzen kann. Als Therapiemethode käme zum Beispiel das soziale Kompetenztraining infrage, bei dem es darum geht, dass der Patient sich sozial angemessen verhält oder sich durchsetzen kann. Oft werden hierbei Rollenspiele verwendet. |
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