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Die Transaktionsanalyse wurde von Eric Berne, einen amerikanischen Psychiater entwickelt. In der Transaktionsanalyse geht es um die Interaktionen von Menschen, die oft als Spiele automatisiert ablaufen. Als Spiel bezeichnet man dabei eine wiederholte Abfolge der Transaktionen, die immer nach dem gleichen Muster ablaufen und einen verdeckten (oft unbewussten) Zweck verfolgen. Ein Spiel ist zum Beispiel das "Opfer-Täter-Retter-Spiel". Menschen können dabei in eine der Rollen gehen und sich dann zum Beispiel als ein "armes Opfer" fühlen, dem immer wieder Schlimmes widerfährt. Zu einer anderen Zeit und anderen Situationen können sie dann als "Täter" andere ("Opfer") anklagen.
Das Ziel der Transaktionsanalyse besteht darin, dass die Klienten ihre Spiele und Interaktionsmuster erkennen. Sie sollen dann erkennen, welche Bedürfnisse sie haben und lernen, diese Bedürfnisse gegenüber ihren Mitmenschen zu äußern. Insgesamt soll eine Grundeinstellung erreicht werden, die heißt: "Ich bin o.k. - du bist o.k.".
Die Transaktionsanalyse nimmt an, dass Menschen aus drei unterschiedlichen Ich-Zuständen heraus handeln: Aus dem Kindheits-Ich heraus verhält sich jemand vielleicht kreativ, auch trotzig oder angepasst. Im Erwachsenen-Ich ist sie eventuell ruhig, rational und ausgeglichen. Und aus dem Eltern-Ich heraus ist eine Person vielleicht kritisch oder fürsorglich. |
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