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Die Kognitive Therapien nach Albert Ellis (Rational-Emotive-Therapie) und Aaron Beck (Kognitive Therapie) betonen den entscheidenden Einfluss von Überzeugungen (Kognitionen) und Gedanken auf unsere Gefühle. Denn: Negative Gedanken verursachen schlechte Stimmung und positive Ideen heitern die Stimmung auf.
Kognitive Therapeuten gehen davon aus, dass die meisten psychischen Störungen durch negative Gedanken (wie zum Beispiel "Ich bin hilflos."), Denkfehler (zum Beispiel "Alle müssen mich toll finden!") und negative Grundüberzeugungen (wie zum Beispiel "Ich bin wertlos.") verursacht und aufrechterhalten werden. Beck sagt, dass wir durch solche unangemessenen Schlussfolgerungen die Realität verzerrt wahrnehmen und nennt diese Verzerrungen "logische Denkfehler", zum Beispiel "das Schwarz-Weiss-Denken".
In der Kognitiven Psychotherapie wird der Einfluss der Gedanken auf die Stimmung deutlich gemacht (zum Beispiel durch das ABC-Schema). Logische Denkfehler und ungünstige Grundüberzeugungen werden identifiziert, hinterfragt und durch Disputieren zu verändern. Genutzt wird im Gespräch vor allem der "sokratische Dialog"; bei dem der Therapeut Fragen stellt, durch die der Klient seine eigenen Antworten entwickelt. |
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