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In der Gestalttherapie ist der „heiße Stuhl“ eine Technik, um dem Klienten zu helfen, seine aktuellen Bedürfnisse wahrzunehmen. Der Klient sitzt dabei auf einem Stuhl in der Mitte eines Raumes und beschreibt, was er denkt, empfindet oder gern machen möchte, zum Beispiel „ich merke mein Herz klopfen und möchte gern aufstehen und etwas unternehmen." Der Gestalttherapeut macht ihn dann darauf aufmerksam, wenn er nicht mehr in der Gegenwartsform spricht und wenn er den Kontakt vermeidet. Der Therapeut spiegelt seinem Klienten dessen nonverbale Signale zurück, die meist auf aktuelle Bedürfnisse hinweisen, z.B. unruhige Stimme, verschränkte Körperhaltung usw.
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